Solitärbäume

Eine gro­ße Zahl von Soli­tär­bäu­men ist im Vogels­berg als Natur­denk­mal aus­ge­wie­sen und ent­spre­chend gekenn­zeich­net. Als Grün­de für die­se Maß­nah­me wer­den ange­führt: Eigen­art, Schön­heit (Ästhe­tik des Land­schafts­bil­des), Lan­des­kun­de, Sel­ten­heit, Alter oder Natur­ge­schich­te.
Gera­de die alten Bäu­me üben durch ihr impo­san­tes Erschei­nungs­bild gro­ße Fas­zi­na­ti­on aus. Eini­ge von ihnen haben außer Foto­gra­fen sogar Maler ange­regt, sie im Bild fest­zu­hal­ten.
Grund­sätz­lich ste­hen all’ die­se Bäu­me unter dem Schutz des Hes­si­schen Natur­schutz­ge­set­zes. Ihre Funk­ti­on als ver­net­zen­des Ele­ment der Land­schaft, ihr Bei­trag zu Kli­ma­schutz – mit ihren mäch­ti­gen Kro­nen fil­tern sie gro­ße Staub­men­gen aus der Luft und bin­den zugleich erheb­li­chen Men­gen Koh­len­di­oxyd – berech­tigt eine Son­der­stel­lung. Und eine Kenn­zeich­nung als Natur­denk­mal bedeu­tet in die­sem Zusam­men­hang eine zusätz­li­che Aus­zeich­nung.

In Felda­tal-Wind­hau­sen ist die ‚Gin­sen­dor­fer Eiche‘ als Natur­denk­mal aus­ge­wie­sen, in Felda­tal-Köd­din­gen war es die ‚Schlammei­che‘, die aller­dings ein Sturm fäll­te und somit nach­ge­pflanzt wer­den muss­te. Ande­re Bäu­me, die nicht als Natur­denk­ma­le aus­ge­wie­sen sind, wer­den von der Bevöl­ke­rung aber als sol­che ein­ge­stuft, so die Frie­dens­ei­chen von 1871 in allen Orts­tei­len, die Mes­ser und Gabel Buche im Daut­zen­rod, Hirschei­che, Lud­wigs­ei­che, die Haber­korn­ei­che im Wind­häu­ser Wald und die Wann­hof­lin­de, dort wo einst die Sied­lung Veg­gels­berg bzw. der Wann­hof stand.