Wolfenmühle

Wolfenmühle

Wol­fen­müh­le – Groß Fel­da – Haupt­stra­ße 84
Die Müh­le, auch Hau­chen­müh­le genannt, muss schon vor dem 30jährigen Krieg bestan­den haben. Erst­mals urkund­lich erwähnt wird sie 1635. Grund­stü­cke, die in der Nähe der Müh­le lie­gen, tra­gen noch heu­te den Namen „Am Hau­chen­acker“. Bis zur Flur­be­rei­ni­gung gehör­ten die Wirt­schafts­ge­bäu­de der Müh­le zur Gemar­kung Kestrich, die Müh­le selbst zur Gemar­kung Groß-Fel­da.
Seit jeher ist an der Rück­sei­te des Hau­ses ein ober­schläch­ti­ges Was­ser­rad mit zwei Mehl­mahl­gän­gen tätig. Obwohl die Müh­le noch voll bes­trie­ben wer­den könn­te, wird sie heu­te nur noch zum Schrot­mah­len genutzt. Am Gie­bel des Gebäu­des gab es frü­her ein wei­te­res Rad für die Schlag­müh­le zur Ölher­stel­lung im vor­de­ren Haus­be­reich; letz­te­res wur­de im Jahr 1920 abge­baut.

Die Was­ser­zu­fuhr erfolgt über einen Mühl­gra­ben, der am Kestri­cher Wehr, dort wo Wels­bach und Erlen­bach zusam­men­flie­ßen, von der Fel­da abzweigt. Er führt dann an einem Teich vor­bei zur Wol­fen­müh­le, von dort wei­ter zur Hohen­müh­le, der Hei­li­gen­müh­le bis zur Hitz­müh­le und mün­det unter­halb die­ser wie­der in die Fel­da. – Der Teich könn­te zur Regu­lie­rung des Was­ser­stan­des bei Nied­rig­was­ser genutzt wor­den sein.