Ermenrod

Der Felda­ta­ler Orts­teil Ermen­rod mit sei­ner guten Ver­kehrs­an­bin­dung ist geprägt von Land­wirt­schaft und eini­gen Gewer­be­be­trie­ben.
Die Evan­ge­li­sche Mar­tin Luther Kir­che liegt direkt an der B 49 und zählt zu den schö­nen denk­mal­ge­schütz­ten Fach­werk­kir­chen in Hes­sen.
Es gibt ein akti­ves Ver­eins­le­ben in Feu­er­wehr, Jagd­ge­nos­sen­schaft, Bur­schen­schaft, Jugend­grup­pe, SC 66 Ermen­rod und Bären­kü­che.
Die Grup­pe der „Ermen­rö­der Bären“ begrün­det ihren Ursprung in einer uralten Legen­de.
Gute Gast­lich­keit fin­det man in zwei Gas­tro­no­mie­be­trie­ben sowie einen Pen­si­ons­be­trieb mit Feri­en­woh­nung.
Nicht zuletzt trägt auch die „Greif­vo­gel­war­te Felda­tal“ zu einem ange­neh­men Land­le­ben in Ermen­rod bei.

Ermen­rod liegt an der Stra­ße der Kur­zen Hes­sen (heu­te Bun­des­stra­ße 49), eine alte Heer- und Han­dels­stra­ße, die von Wien kom­mend über Frank­furt, Gie­ßen, Als­feld, Hers­feld, Eisen­ach, Leip­zig bis nach Königs­berg ging. An die­ser Stra­ße liegt auch der „Schmitt­hof“. Er war im Mit­tel­al­ter eine Wald­schmie­de mit Land­wirt­schaft und Müh­le (Her­ren- Schmitt­hofs- oder Brück­manns­müh­le). Nach 1800 wur­den es zwei selb­stän­di­ge Anwe­sen. In Rich­tung Groß-Fel­da gab es die “ Sei­fen­müh­le“. Der „Stein­luck“ bei Ermerod ist eine sagen­um­wo­be­ne Kult- und Richt­stät­te gewe­sen.

Ermen­rod hat 284 Ein­woh­ner, eine Flä­che von 7,24 qkm und eine Höhen­la­ge von 295 müNN .
Die Erst­erwäh­nung war im Jah­re 1206

Kin­der­spiel­platz