Groß-Felda

Das Dorf hieß bis 1857 „Fel­da“ und die Sied­lungs­ge­schich­te reicht bis vor das Jahr 825 zurück. Groß-Fel­da war schon im Mit­tel­al­ter ein bedeu­ten­der Gerichts- und Marktflecken.Um das Dorf her­um gibt es vie­ler­lei Kul­tur- und Richt­stät­ten: der „Hel­gen­rain“ (Hei­li­gen­rain) und der „Loh­berg“ (Loh: Feu­er oder Licht) mit offe­nen Fels­for­ma­tio­nen, wobei die Fels­na­sen genau nach Nor­den zu den ger­ma­ni­schen Göt­ter­wel­ten zei­gen. Hier liegt auch das sagen­um­wo­be­ne „Wild­frau­loch“, wo die „wei­ße Frau“ nach einer Über­lie­fe­rung leben soll.

Groß-Fel­da hat­te frü­her vier Müh­len und war das Dorf der „Nagel­schmie­de“. Es lag an einer Abkür­zung der „Stra­ße der Kur­zen Hes­sen“ (Rup­per­ten­rod, Zeil­bach, Klein-Fel­da, Kestrich, Wind­hau­sen, Als­feld).

Ein­woh­ner: 852
Flä­che: 10,76 qkm
Erst­erwäh­nung: 1. 8. 1199 
Höhen­la­ge: 315 müNN

Groß-Felda/­Schell­nhau­sen 

Erst­erwäh­nung: 5. 4. 1305 
Höhen­la­ge: 285 müNN

Kin­der­spiel­platz