Senioren 60 plus

Bewe­gungs­sam­mel­kar­te „Wir gehen vor­an – 1 Tag, 1 Kilo­me­ter“ Vogels­berg­kreis 2026

Nach erfolg­rei­cher Pro­jek­t­um­set­zung der Bewe­gungs­sam­mel­kar­te „Wir gehen vor­an – 1 Tag, 1 Kilo­me­ter“ mit knapp 800 Teil­neh­men­den im ver­gan­ge­nen Jahr, will der Vogels­berg­kreis das Pro­jekt auch in die­sem Jahr durch­füh­ren. Ziel ist es auch in die­sem Jahr so vie­le Men­schen wie mög­lich zu errei­chen. Dazu benö­ti­gen wir u.a. wie­der Ihre Unterstützung.

Wor­um geht´s:

  1. Bewe­gungs­sam­mel­kar­te (Sam­mel­kar­te sie­he oben) für Senio­rin­nen und Senio­ren ab 45+ Jahren.
  2. Akti­ons­zeit­raum: 1. – 30. September.
  3. Im Sep­tem­ber sind alle Senio­rin­nen und Senio­ren dazu ein­ge­la­den, jeden Tag min­des­tens einen Kilo­me­ter zu gehen, zu wal­ken, zu jog­gen, zu schwim­men oder Rad zu fah­ren. Für Spaß und Gemein­schaft durch und mit Bewe­gung und Sport.
  4. Ein­fach mit­ma­chen, aus­fül­len und zurück sen­den. So vie­le akti­ve Bewe­gungs­ta­ge wie mög­lich sam­meln und nach 30 Tagen an mich zurück sen­den. Wer nicht alle Tage schafft, ist halb so schlimm, denn: Jede Bewe­gung zählt.
  1. Ein­tra­gun­gen erfol­gen auf Eigenverantwortung.
  2. Die Teil­nah­me erfolgt frei­wil­lig und auf eige­nem Risiko.

Falls Sie Inter­es­se haben, an der Akti­on teil­zu­neh­men, dann mel­den Sie sich ein­fach mit der Anzahl der Teil­neh­men­den, der benö­tig­ten Kar­ten und einem Ansprech­part­ner samt Kon­takt­da­ten direkt bei uns unter dominic.guenther@vogelsbergkreis.de an. Wir sen­den Ihnen dann die gewünsch­te Anzahl an Bewe­gungs­kar­ten zu.
Wich­tig: Auch in die­sem Jahr wer­den wie­der Prei­se für die drei größ­ten teil­neh­men­den Grup­pen, sowie für die Teil­neh­men­den mit den meis­ten Kilo­me­tern ausgelobt.


Bernd Klaus ist ers­ter Sicher­heits­be­ra­ter für Senio­ren in Feldatal

Zu errei­chen ist Sicher­heits­be­ra­ter Klaus unter der Tele­fon­num­mer 06637–360 und Mobil unter 0151–41849809.

Die Gemein­de Felda­tal hat nun auch mit dem pen­sio­nier­ten Poli­zis­ten Bernd Klaus einen Sicher­heits­be­ra­ter für Senio­ren. Auf dem Hes­sen­tag in Bad Hers­feld erhielt er kürz­lich eine Urkun­de für die erfolg­rei­che Absol­vie­rung der Ausbildung.

Wenn man 43 Jah­re bei der Poli­zei war und nun ehren­amt­lich als Sicher­heits­be­auf­trag­ter für Senio­ren tätig ist, dann liegt es auf der Hand, dass einem das Wohl Ande­rer am Her­zen liegt.

Das Poli­zei­prä­si­di­um Ost­hes­sen bie­tet eine Fort­bil­dung zum Sicher­heits­be­ra­ter für Senio­ren an. Sie wer­den aus­ge­bil­det, um die Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on zu ver­bes­sern. Bür­ger­meis­ter Leo­pold Bach hat­te Herrn Klaus bereits im Febru­ar ange­spro­chen und auf die Fort­bil­dung auf­merk­sam gemacht. „Ich war sehr erfreut, dass Herr Klaus ohne zu zögern sofort zusag­te“, so Bach. Bür­ger­meis­ter Bach betont aber auch, dass Felda­tal kein Sicher­heits­pro­blem hat. „Es gibt kei­ne auf­fäl­li­gen Zah­len von Straf­ta­ten an Senio­ren in der Gemein­de, den­noch möch­ten wir gemein­sam mit Herrn Klaus ein Ange­bot für unse­re Senio­ren schaf­fen“, so der Rathauschef.

Mit­te Mai Lehr­gang in Ful­da absolviert

Der Lehr­gang dau­er­te eine Woche und war auch für einen pen­sio­nier­ten Poli­zis­ten wie Bernd Klaus eine wich­ti­ge Grund­la­ge für sei­ne neue Auf­ga­be. „Unser Bür­ger­meis­ter und das Kon­zept haben mich über­zeugt. Kri­mi­na­li­tät bleibt ja nicht ste­hen“, sagt der 69-Jäh­ri­ge. „Um auf den neu­es­ten Stand zu kom­men, war der Lehr­gang enorm wich­tig“, so Klaus.

Der Schwer­punkt sei­ner Tätig­keit als Sicher­heits­be­auf­trag­ter liegt dar­in, Kon­takt mit älte­ren Men­schen zu pfle­gen und sie auf Gefah­ren hin­zu­wei­sen. Zum einen auf die Gefah­ren am Tele­fon, der Haus­tür und im Inter­net. „Das wird immer mehr“, sagt Klaus. Älte­re Men­schen sei­en oft ein­sam, „und sie sind poten­zi­el­le Opfer durch ihre kör­per­li­che und geis­ti­ge Eingeschränktheit“.

Älte­re Men­schen sei­en ein­fach nicht mehr so schnell und auf­nah­me­fä­hig wie jün­ge­re Men­schen und dadurch auch öfter Ziel von Betrü­gern. „Es geht in ers­ter Linie dar­um, gemein­sam mit der Poli­zei den älte­ren Leu­ten die Angst zu neh­men, auch unan­ge­neh­me Din­ge anzu­spre­chen. Angst und Ver­trau­ens­ver­lust fres­sen näm­lich die See­le auf“, so der 69-jährige.

Zu sei­nen Auf­ga­ben zählt aber auch Ver­kehrsprä­ven­ti­on, also zum Bei­spiel gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit dar­auf hin­zu­wei­sen, wie wich­tig Erkenn­bar­keit auf dem Fahr­rad ist. „Ich bin der soge­nann­te Küm­me­rer der alten Leu­te“, sagt Klaus. „Aller­dings immer in enger Zusam­men­ar­beit mit unse­rem Bür­ger­meis­ter und der Gemein­de Felda­tal“, wie er betont.

Nicht nur in Sachen Straf­ta­ten steht Bernd Klaus den Senio­ren zur Sei­te. Auch bei Fra­gen zum Ver­brau­cher- und Opfer­schutz, bei Nach­bar­schafts­hil­fe oder bei ver­kehrs­recht­li­chen Din­gen steht er zur Ver­fü­gung. Eben­so sind Enkel­trick, Haus­tür­ge­schäf­te und Ver­hal­ten im Scha­dens­fall immer ein The­ma. Der pen­sio­nier­te Poli­zist wird zukünf­tig bei Senio­ren­ver­an­stal­tun­gen refe­rie­ren, sowie Info­ma­te­ri­al zur Ver­fü­gung stellen.