TV/VfR und FJI

Partnerschaftsfest und Kirmes abgesagt

Felda­tal(hso). Nun ist es amt­lich. Die geplan­ten Fest­ver­an­stal­tun­gen rund um den 3. Okto­ber sind end­gül­tig abge­sagt. Den Rah­men des Feal­ler Bau­ern­mark­tes nutz­ten die Ver­an­stal­ter des geplan­ten Musik­groß­ereig­nis­ses, um der Öffent­lich­keit mit­zu­tei­len, dass die dies­jäh­ri­ge Kir­mes mit ihren Ange­bo­ten und auch das Jubi­lä­ums­tref­fen zu 30 Jah­ren Part­ner­schaft zwi­schen Felda­tal, Friedrichswerth/Thüringen und För­tha in die­sem Jahr wegen der Coro­na-Kri­se nicht statt­fin­den kön­nen.

Stan­des­ge­mäß war ein Teil der Ver­an­stal­ter mit einem alten Tra­bi vor die Gemein­de­ver­wal­tung gefah­ren, wo Bür­ger­meis­ter Leo­pold Bach die Nach­richt mit viel Weh­mut ver­kün­de­te. Er teil­te aber den ent­täusch­ten Bür­gern mit, dass die vor­ge­se­he­nen Fest­ta­ge im kom­men­den Jahr nach­ge­holt wer­den.

Eigent­lich war für Frei­tag, den 2. Okto­ber ein Dis­co- Abend in der Felda­hal­le vor­ge­se­hen. Am 3. Okto­ber, dem Tag der Deut­schen Ein­heit soll­te es ein Sal­ze­ku­chen-Essen geben, und am Sonn­tag, dem 4. Okto­ber, im Rah­men eines Fest­got­tes­diens­tes ein Früh­schop­pen­kon­zert mit zünf­ti­ger Blas­mu­sik, so die Vor­sit­zen­den des TV/VFR, Mar­tin Darm­öl­ler, und David Schnei­der von der Frei­en Jugend­in­itia­ti­ve. Dafür soll­te auf die Fei­er zum „Feal­ler Wasn“ ver­zich­tet und die Büh­ne für das Part­ner­schafts­tref­fen frei gemacht wer­den, beton­ten bei­de Vor­sit­zen­den über­ein­stim­mend. Ers­te Kon­tak­te zwi­schen den Feu­er­weh­ren Zeil­bach und För­tha sowie der SPD Felda­tal und der SPD Fried­richs­werth Ende 1989 hat­ten am 23. Juni 1990 zu einer offi­zi­el­len Part­ner­schaft zwi­schen den drei Gemein­den geführt. Ins­be­son­de­re die Mit­glie­der der Felda­ta­ler Ver­ei­ne haben dazu bei­getra­gen, dass vie­le Kon­tak­te bis heu­te nicht abge­ris­sen sind. Die Part­ner­schaft ist von einer erfolg­rei­chen Zusam­men­ar­beit gekenn­zeich­net, die aktu­ell vor allem von den Feu­er­weh­ren getra­gen wird. Dafür sol­len die Besu­cher nun im kom­men­den Jahr ein Musik­ereig­nis der Super­la­ti­ve erle­ben. Auf der Büh­ne gibt es dann soge­nann­ten „WOs­t­rock“ (West‑, Mund­art- und Ost­rock) mit den über die Gren­zen des Vogels­ber­ges hin­aus bekann­ten „Halb 6“ und der Grup­pe „Band­sa­lad“ (Ost­rock trifft West­sound) um Jür­gen Litz­ka.

Alter­na­ti­ven wer­den geprüft

Mit dabei ist dann auch die „Boy­group“ aus Kir­torf, der Män­ner­ge­sang­ver­ein. Jür­gen Litz­ka und Gün­ter Seim von Halb 6 bedau­ern die Absa­ge in die­sem Jahr sehr, „denn es wäre nach eini­gen Mona­ten des Nichts­tuns für alle betei­lig­ten Musi­ker end­lich wie­der mal ein gro­ßer Auf­tritt mit einem ech­ten Heim­spiel gewe­sen“. Die Idee zur Grün­dung der Grup­pe kam Litz­ka beim Besuch des letz­ten Auf­tritts der „Puh­dys“ im Tivo­li in Frei­berg in Sach­sen, erin­nert er sich, und der Erfolg mit sei­ner Grup­pe habe ihm recht gege­ben, die­sen Schritt zu tun. Er freut sich nun auf das Kon­zert im nächs­ten Jahr, denn „auf­ge­scho­ben ist schließ­lich nicht auf­ge­ho­ben“.

Die Pla­ka­te für die Ver­an­stal­tung in Groß-Fel­da am 2. Okto­ber 2021 sind schon gedruckt und der Vor­ver­kauf in der „Geträn­ke-Quel­le“ in Felda­tal ist auch schon ange­lau­fen. Mehr Infor­ma­tio­nen zu „Halb 6“ und „Band­sa­lad“ gibt es auf deren Inter­net­sei­ten. Ob es für die aus­ge­fal­le­nen Ver­an­stal­tun­gen in die­sem Jahr ein Alter­na­tiv­pro­gramm geben wird, das steht für die FJI und den TV/VFR noch nicht fest. Man wol­le erst ein­mal bis zum 16. August war­ten und sehen, was eine mög­li­che neue Ver­ord­nung zu Coro­na-Maß­nah­men bringt. Ideen zu mög­li­chen Ver­an­stal­tun­gen sind schon da „und wenn etwas geht, dann wer­den wir natür­lich die Bevöl­ke­rung infor­mie­ren“, so der abschlie­ßen­de Tenor der bei­den Ver­eins­vor­sit­zen­den.

Text und Bild: Her­bert Schott