Feldatal

K 126

Straßenbaumaßnahme „Klein-Feldaer Str.“ abgeschlossen

Feldatal, Groß-Felda (hso). Am Mittwoch erfolgte die offizielle Verkehrsfreigabe der K126 im Bereich der Klein-Feldaer Str. in der OD Groß-Felda. Die Vollsperrung endete nun nach 3 ½ Monaten mit der symbolischen Durchschneidung des Bandes mit Vertretern der Gemeinde Feldatal und weiteren an der Planung und am Bau beteiligten Firmen. Dr. Jens Mischak betonte in seiner Ansprache im Rahmen der kleinen Feierstunde, dass der Tag heute für die Gemeinde Feldatal ein guter Tag sei. Wieder einmal dürfen wir heute nach Beendigung der Bauarbeiten einen Kreisstraßenabschnitt in Feldatal für den Verkehr freigeben, sagte Mischak. Die Beendigung der Stützmauer, wo ausschließlich die vorhandenen Natursteine als Verblendung wiederverwendet wurden, war bereits Ende des letzten Jahres abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und ist ein wahres Schmuckstück der Ortsdurchfahrt in Richtung Zeilbach geworden. Mischak erinnerte an dieser Stelle auch daran, dass der Vogelsbergkreis seit 2009 rund 1,9 Mio. € in Kreisstraßenprojekte in Feldatal investiert habe. Dies seien die OD Windhausen, die Katharinenbachbrücke in Köddingen und auch die freie Strecke von Groß-Felda bis zur B49. In Richtung des Vertreters der Gemeinde Feldatal, Dirk Gerbig, sagte Mischack, dass eigentlich nun noch der 450 m lange Abschnitt der K145 innerhalb der OD Groß-Felda (Pfingstweide) in Richtung Alsfeld fehle. Hier müssen nun die Vertreter der Gemeinde ihre Hausaufgaben machen. Der Ausbau wird nur erfolgen, wenn die Gemeinde der neuen Aufteilung von Fahrbahn und Gehwege zustimmt. Eine von Feldatal vorgeschlagene reine Sanierung kommt für den VB-Kreis aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Betracht. Auch fehle noch die Entscheidung über die notwendige Erneuerung der Kanalleitung. Der Kreis wartet dringlich auf die Entscheidung der Gemeindegremien. Die Sanierung der K126 wurde überwiegend mit rd. 70% Zuschüssen von Wiesbaden aus dem GVFG Programm bezuschusst. Abschließend wünschte Mischak allen Nutzern der „neuen“ K126 allseits eine unfallfreie Fahrt. Ulrich Hansel von Hessen  Mobil erläuterte, dass bereits im vergangenen Jahr im Rahmen einer Vorabmaßnahme die Erneuerung der Stützmauer durch die Fa. Bönisch erfolgte. Im Zuge der Straßenbaumaßnahme mussten rund 700 cbm Boden bewegt werden, 500 cbm Frostschutzschicht wurde eingebaut, 350 m Bordsteine wurden gesetzt, 450 qm Betonpflaster im Gehwegberiech wurden verlegt und schließlich dann noch rund 650 qm Asphalttrag- und -deckschicht eingebaut. Die Kosten belaufen sich auf rd. 360.000 € (mit 70% Förderung) für den Landkreis und für die Gemeinde Feldatal sind es rund 84.000 €. Auch er bedankte sich besonders bei denen am Bau beteiligten Gremien, der Fa. Böning, die die Stützmauer errichtet hat, der Fa. Wachenfeld (Straßenbau) für die termingerechte und gelungene Arbeit und auch an seine Kollegen von Hessen Mobil Schotten für die Planung, Bauvorbereitung und Bauüberwachung. Beigeordneter Dirk Gerbig von der Gemeinde Feldatal und auch Ortsvorsteher Hans Jürgen Schneider zeigten sich mit dem Ergebnis der Straßenbaumaßnahme sehr zufrieden, sprachen aber auch in dieser Runde die durch die erforderlichen Umleitungen des Verkehrs entstanden Straßenschäden an. Hier wird man sich in Kürze noch mit Vertretern des Kreises treffen um eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Das Bild von links nach rechts:

Lothar Döring von Hessen Mobil, Ulrich Böning (Seniorchef), Volker Repp (Fachbereichsleiter) von Hessen Mobil, Beigeordneter Dirk Gerbig (Vertreter des Bgmst.) Ortsvorsteher Hans Jürgen Schneider, Ulrich Hansel von Hessen Mobil, Dr. Jens Mischak (VB Kreis), Torben Rest (Fa. Wachenfeld) und Rocco Schlegel von Hessen Mobil