Feldatal

Feuerwehr Ausbildung

Feuerwehr-Grundlehrgang:

Bürgermeister Bach und Erster Beigeordneter Wolf unter den Absolventen

Daniel Müller, Bürgermeister Leopold Bach und der Erste Beigeordnete Daniel Wolf in Dienstuniform vor dem Kestricher TSF.

Die Freiwilligen Feuerwehren im Vogelsbergkreis dürfen sich über Verstärkung freuen: 34 angehende Feuerwehrleute haben kürzlich den Grundlehrgang mit Bravour bestanden. Dieses Mal fand der Grundlehrgang aber nicht wie gewohnt an mehreren Samstagen statt. Erstmals wurden die 70 Stunden geballtes Feuerwehrwissen in nur einer Woche durchgepowert – und das mit Erfolg.

Es geht bei der Feuerwehr schon lange nicht mehr nur darum, Brände zu löschen, Ölspuren zu beseitigen oder einen Baum, der eine Straße blockiert, zu entfernen. Die Aufgaben der Brandschützer sind immens, gehen weit über das Löschen von Feuer hinaus. Sie sind wahre Allroundtalente in Sachen Hilfe. Sie retten, löschen, bergen und schützen, setzen sich mit ihrem ganzen Herzblut für die Sicherheit der Menschen ein.

Mit den umfangreichen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr haben sich eine Woche lang 34 angehende Brandschützer intensiv auseinandergesetzt. Sie haben nämlich den Grundlehrgang der Feuerwehr absolviert. Der Grundlehrgang ist der erste Lehrgang den jeder machen muss, um am aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr teilnehmen zu können. 70 Stunden Theorie und Praxis liegen hinter den Teilnehmenden.

Lehrgang erstmals innerhalb einer Woche absolviert

Dazu gehörten beispielsweise Themen wie die Rechtsgrundlage, die Fahrzeugkunde, der Einsatz von Rettungsgeräten, technische Hilfeleistungen, das Verhalten in Gefahrensituationen, der Löschangriff oder auch die Erste Hilfe. „Es ist das erste Mal, dass wir anbieten, den Lehrgang innerhalb einer Woche zu absolvieren“, erklärt Alsfelds Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer, der Hauptverantwortliche des Lehrgangs.

Normalerweise zieht sich der Lehrgang nämlich über mehrere Samstage. Da viele Menschen aber auch samstags arbeiten und sich nicht immer frei nehmen können, wird der Lehrgang sozusagen künftig auch zusätzlich als „Speed-Kurs“ angeboten. „Der erste Versuch hat sich jedenfalls schon mal bewährt. Es hat super funktioniert, alle Teilnehmer waren sehr motiviert“, freut sich Schäfer.

Theorie und Praxis bestanden

Den Abschluss des Lehrgangs bildeten die beiden Prüfungen am Samstag. Zunächst mussten sich die Teilnehmer dem theoretischen Teil stellen. 30 Fragen, 45 Minuten – für die motivierten angehenden Feuerwehrleute war das aber kein Problem. Auch die daran anschließende praktische Übung meisterten sie mit Bravour. So retteten sie sich zum Beispiel selbst aus acht Metern Höhe, stellten eine Wasserversorgung her, bekämpften die fiktiven Flammen, leisteten technische Hilfe oder zeigten den richtigen Umgang mit tragbaren Leitern – alles unter den wachsamen Augen der acht Kreisausbilder, des Stadtbrandinspektors Daniel Schäfer und des Kreisbrandinspektors Dr. Sven Holland.

Bach, Wolf und Müller bekommen die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang bescheinigt

„Sie haben alle super Arbeit geleistet, waren sehr motiviert und interessiert“, lobte Schäfer den Einsatz der angehenden Brandschützer. Mit unter den Prüflingen: Feldatals Bürgermeister Leopold Bach, der Erste Beigeordnete Daniel Wolf und Daniel Müller (Mitarbeiter des Gemeindeverwaltungsverbandes). „Wir haben unter anderem an den Grundlehrgang teilgenommen, um die Tagesbereitschaft aufzuwerten, schließlich zählt jeder Mann. Auch für die Investitionen im Rahmen der Haushaltsplanung ist das sicher für mich von Vorteil. Wir haben wertvolle Eindrücke und Einblicke gewinnen können, die Wertschätzung für die Arbeit der Brandschützer ist jetzt einfach noch größer“, erklärt Bach, der künftig die Freiwillige Feuerwehr in Wahlen und Feldatal unterstützen wird.

„Gemeinsam mit Daniel Wolf und Daniel Müller gehen wir als gutes Beispiel voran und ich appelliere an jeden es uns -nach Möglichkeit- gleich zu tun. Jeder Hauseigentümer sollte in meinen Augen zumindest passives Mitglied der jeweiligen Ortswehr sein bzw. werden“, so der Rathauschef. Die Eltern von Kindern bittet er darum „Schicken Sie Ihre Kinder zu den Bambinis oder in die Jugendfeuerwehr. Im Feldatal wird hervorragende Jugendarbeit geleistet und Feuerwehrnachwuchs ist für unsere Kommune sehr wichtig“.

Bei Interesse und für Rückfragen stehen Ihnen unsere Wehrführer zur Verfügung.

Kontaktdaten Wehrführer Gemeinde Feldatal:

Gemeindebrandinspektor: Rüdiger Klaus Tel: 06637/660<s></s>

Stellvertreter: Andreas Zaumsegel Tel.: 06637/9180295

                         Wehrführer der Ortsteil

  • Groß-Felda:           Christian Schneider       Tel. 06637/918913
  • Ermenrod:            Andreas Zaumsegel       Tel. 066379180295   
  • Kestrich:             Patrick Pfromm            Tel. 06637/918777
  • Köddingen:           Steffen Merkel             Tel. 06645/1667
  • Stumpertenrod:      Niko Weitzel               Tel. 06645/9180322
  • Windhausen:         Markus Diehl              Tel. 06637/303
  • Zeilbach:             Thorsten Schott             Tel. 06637/275

 

Es war wieder eine bunte Mischung an Teilnehmern, überall aus dem Vogelsbergkreis kamen sie her, von Schülern bis hin zu gestandenen Führungskräften, von Jahrgang 1963 bis 2002. Nicht nur die Freiwillige Feuerwehr Feldatal darf sich freuen, sondern auch Ulrichstein, Alsfeld, Kirtorf, Schotten, Antrifttal, Lautertal, Herbstein, Schlitz, Homberg, Grebenhain und Wartenberg.

 

„Sie haben sehr gut im Team zusammengearbeitet. Sie haben damit wieder einmal bewiesen, dass wir alle eine große Feuerwehrfamilie sind, die zwar im ganzen Kreis verteilt ist, aber immer wunderbar zusammen funktioniert. Die Teilnehmer haben sich den ersten Führerschein für die Feuerwehr verdient“, freute sich der Stadtbrandinspektor. Und das ist eben das, was die Freiwillige Feuerwehr ausmacht. Sie steht für Kameradschaft, für Zusammenhalt, für Teamarbeit.

Quelle: Teil der Bilder und Text (Oberhessen-Live)

 

 

Drei stolze Feuerwehrmänner: Wolf, Bach, Müller