Gastfreundlich
Unterkünfte
Hilfsbereit
Veranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

  
  Startseite  
 
  Aktuell  
 
 
  Suche  
 
 
 
 
Feldatal, das Tal der Mühlen
Frühe Mühlen unserer Gegend waren die Mahlmühlen, Getreidemühlen. Aus ihnen entstanden in Anpassung an den technischen Fortschritt weitere Gewerbe: Schlagmühlen Öl-, Lohmühlen und Knochenmühlen, Schneide- und Sägemühlen, Eisenhämmer.

20 Mühlen und ein Eisenhammer waren im Feldataler Gebiet in Betrieb. Viele der Gebäude sind heute noch erhalten, wenn sie auch einer anderen – profanen – Verwendung zugeführt und die Mühlräder und Einrichtungen oft abgebaut wurden. In der Zeilbacher Queckmühle wird noch gemahlen. Sie ist, wie andere – nach Absprache – zu besichtigen, so die Burgsmühle, Wolfenmühle, Herrenmühle.
 
Wolfenmühle - anmelden und besichtigen.
Wolfenmühle – Groß Felda – Hauptstraße 84
Die Mühle, auch Hauchenmühle genannt, muss schon vor dem 30jährigen Krieg bestanden haben. Erstmals urkundlich erwähnt wird sie 1635. Grundstücke, die in der Nähe der Mühle liegen, tragen noch heute den Namen „Am Hauchenacker“. Bis zur Flurbereinigung gehörten die Wirtschaftsgebäude der Mühle zur Gemarkung Kestrich, die Mühle selbst zur Gemarkung Groß-Felda.
 
 
Queckmühle - anmelden und besichtigen.
Queckmühle – Zeilbach - Friedhofstraße 19
Die Queckmühle oder Wernersmühle hat ihren Namen von den Vorbesitzern Werner und Queckbörner. Ursprünglich war sie eine herrschaftliche Mühle, die den Riedeseln zu Eisenbach gehörte. - Ersterwähnung um das Jahr 1600 mit dem Müller Martin Weitzel.
 
 
Burgsmühle - anmelden und besichtigen.
Burgsmühle – Zeilbach – Friedhofstraße 27
Die Burgsmühle, auch Faustenmühle genannt, trägt den Namen ihrer Vorbesitzer Burg (Burck) und Faust. - Ersterwähnung um das Jahr 1600 mit dem Müller Hans Schmitt. - Mühlenbetrieb eingestellt, Mühleneinrichtung aber noch vollkommen vorhanden - Wellbaum, Zahnrad, Mahlgang, oberschlächtiges Wasserrad mit zwei Mahlgängen. Im Anschluss an das Mühlrad eine interessante Konsrtruktion zur Stromerzeugung, die aber nur 1 kw brachte und deshalb nicht mehr genutzt wird. (Im Hinterhof alter Wellbaum der Queckmühle) - Der Wasserzufluss erfolgt über den von der Queckmühle herkommenden Mühlbach.
 
 
Herrenmühle - anmelden und besichtigen.
Herrenmühle -– Ermenrod – Alsfelder Straße 35
Die Herrenmühle, auch Schmitthofs- oder Brückmannsmühle genannt, liegt zwischen Ermenrod und Schellnhausen. Benannt wurde sie nach dem ehemaligen Schmitthof (Waldschmiede) und den dort sitzenden Herren und nach den langjährigen Müllern mit Namen Brückmann. - Ersterwähnung im Jahr 1482 mit dem Müller Jung Cuntz gen. Schütz. Schmitthof und Mühle wurden um das Jahr 1800 getrennt und dadurch zwei selbständige Anwesen.
 
 
Weitere Mühlen in Groß-Felda
Heiligenmühle
Groß Felda – Schellnhäuser Straße 11

(auch Helgenmühle, Martinsmühle, Konradsmühle genannt)
Der Name kann von dem unterhalb gelegenen Heiligen- oder Helgenrain hergeleitet werden, vielleicht ist er aber auch von kirchlichem Besitz abzuleiten, denn es wurden dem ‚Heiligen zu Felda’ Abgaben gezahlt (wahrscheinlich Kirchenzehnt).
Uralte Mühle in Richtung Schellnhausen, im Jahr 1895 an die neu gegründete Molkereisgenossenschaft verkauft, die in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts ihren Betrieb einstellte.
Die Mühle hatte ein im Haus liegenden oberschlächtiges Wasserrad mit einem Mahlgang, das durch das Wasser eines Mühlgrabens betrieben wurde; mit dem Molkereibetrieb wurde es durch eine Dampfmaschine ersetzt.
 
 
Weitere Mühlen in Ermenrod, Kestrich ...
Seifenmühle
Ermenrod – Groß-Feldaer-Straße 21

Soll nach dem Flurnamen Seifengalle benannt worden sein, es könnte sich aber ursprünglich um eine Knochenmühle gehandelt haben.
Ersterwähnung um das Jahr 1550 mit dem Müller Peter Müller.
Gebäude eingestürzt am 5. Mai 1955, dann stillgelegt, Reste stehen noch heute Kaffeerösterei.
Ehemals oberschlächtiges Wasserrad mit einem Mahlgang.
Unterhalb der Mühle stand bis zum Jahr 1955 eine Sägemühle mit oberschlächtigem Wasserrad.
Der Wasserzufluss kam über den noch vorhandenen Mühlgraben von der Queckmühle in Zeilbach – er führt heute in die Felda.
 
 
Ehemalige Mühlen in Köddingen
Köddingen - Rittersch Mühle
Mahl- und Schrotmühle, Gebäude steht noch,
Wasserräder und Einrichtungen abgebaut,
Mühlgraben vorhanden.
 
 
Waltersche Mühle in Stumpertenrod
Walthersche Mühle – Stumpertenrod - Hintergasse 4
Ersterwähnung im Jahr 1600 mit dem Müller Caspar Walther,
Mühle im Jahr 1780 abgebrochen, Reste noch erkennbar
ehemals oberschlächtiges Wasserrad mit einem Mahlgang.
Wasserzufluss aus einem Teich oberhalb Stumpertenrods.
Ein imposantes Fachwerkgebäude mit interessanten Inschriften, an dem bauliche Erweiterungen im Holzgefüge gut zu erkennen sind.
 
 
Die Hohlmühle bei Schellnhausen
Die Hohlmühle liegt am Beginn eines der schönsten Täler unserer oberhessischen Heimat , das von Schellnhausen nach Ehringshausen führt. Vielleicht ist sie der Restbestand des 'wüst' gewordenen Dorfes 'Holle', dessen ehemalige Lage im Hohler Grund vermutet wird.
 
 
Der Eisenhammer von Schellnhausen
In stiller Abgelegenheit liegt nordöstlich von Ermenrod im alten Kreis Alsfeld, dort, wo die Bundesstraße 49 die Felda überquert, ein kleiner Weiler, Schellnhausen. Lange Jahrhunderte hindurch stand an dieser Stelle eine bekannte Waldschmiede, deren laute Eisenhämmer mit der Wasserkraft des Hammergrabens angetrieben wurden. Der etwas seltsame Name „Zum Vulkan" der Gastwirtschaft des Weilers erinnert noch an die verschwundene Schmiede. Den meisten Gästen allerdings mag er allerdings unverständlich erscheinen.
 
© 2010 Gemeinde Feldatal - Gemeinde des Vogelsbergkreises